Ansatz der Osteopathie

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?

Die osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, in der die aktuellen aber auch älteren in der Vergangenheit bestehenden Beschwerden aufgenommen werden.

Darauf folgt eine allgemeine und spezielle osteopathische Untersuchung des gesamten Körpers. Der osteopathische Therapeut palpiert das Gewebe auf Spannungsmuster und Fixierungen, die ein optimales Funktionieren des Körpers einschränken können. Diese können dann durch sehr sanfte osteopathische Techniken gelöst werden.

 

Die Erstbehandlung dauert in der Regel 60 bis 75 Minuten. Weitere Behandlungen finden in einem Abstand von ca. 4-8 Wochen statt damit der Körper Zeit hat auf die Behandlung zu reagieren und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Folgebehandlung dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten.

Grenzen der Osteopahtie

Akute Infektionen, Entzündungen von Organen sowie Tumorerkrankungen oder auch Unfallverletzungen sollten primär schulmedizinisch behandelt werden. In Einzelfällen kann eine begleitende osteopathische Behandlung sinnvoll sein.